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Reizdarmsyndrom:
Behandlungsoptionen ganzheitlich betrachtet

CME Fortbildung am 20. April 2021 (Online)

Referentinnen:
PD Dr. med. Miriam Goebel-Stengel, Gastroenterologin
Dr. oec. Troph. Maike Groeneveld, Ernährungsberaterin

in Kooperation mit Medcram

Erkrankungen der Verdauungsorgane haben eine hohe Relevanz im Gesundheitssystem und können für betroffene Patienten sehr belastend sein. Das Weißbuch Gastroenterologie berichtet über 2,5 Mio. Behandlungen pro Jahr und 61.000 Todesfälle durch Erkrankungen der Verdauungsorgane. Viele Präventionsmöglichkeiten bleiben laut Weißbuch ungenutzt. Insbesondere das Reizdarmsyndrom verzeichnet hohe Zuwachsraten.

Diagnose und Therapie des Reizdarmsyndroms sind eine große Herausforderung, zumal der Leidensdruck der Patienten häufig sehr hoch ist. Das Spektrum der möglichen Ursachen reicht von Lebensstil, Ernährung, Mikrobiom bis hin zur Psyche. In der Diagnostik ist die Abgrenzung zu anderen Erkrankungen mit einem ähnlichen Symptomspektrum unverzichtbar. Alle Therapiemöglichkeiten sind symptomorientiert und nicht kausal, die Wirkung dabei individuell und kaum vorhersehbar. Als eine mögliche Therapieform wird die FODMAP-Diät empfohlen, die aber einige Fallstricke und Risiken birgt. Spannend ist auch die Rolle der Mikrobiota, die sich unter Umständen durch bestimmte Lebensmittel und Bakterienpräparate beeinflussen lässt.

Diese Schulung richtet sich an interessierte Kolleginnen und Kollegen aller Fachrichtungen, speziell aus dem Bereich der Ernährungsmedizin, Allgemeinmedizin, Inneren Medizin und Gastroenterologie und an Ernährungsfachkräfte. Schritt für Schritt werden Therapiemöglichkeiten und Behandlungsablauf aus der Sicht einer Gastroenterologin und einer Ernährungstherapeutin erläutert.

Dieses Live-Webinar wurde aufgezeichnet und ist als CME-Fortbildung über Medcram unter dem folgenden Link abrufbar.