Newsletter Archiv

  • Newsletter 2-2018
    • Lactobacillus casei Shirota bei Übergewicht mit Prädiabetes

      Im prädiabetischen Zustand liegen die Blutzuckerwerte bereits über dem Normalwert. Ob eine probiotische Intervention mit Lactobacillus casei Shirota Blutzuckerkontrolle und Fettstoffwechsel bei prädiabetischen Patienten mit Übergewicht beeinflussen kann, untersuchte eine Pilotstudie.

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    • Einfluss von Nahrungsfetten auf Darmbakterien und Immunsystem

      Eine fettreiche und ballaststoffarme Ernährung verändert die Darmmikrobiota. Die bekannten metabolischen und immunologischen Konsequenzen sowie deren Mechanismen fasst ein aktueller Review zusammen.

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    • Sämtliche Medikamente verändern unser Darmmikrobiom

      Antibiotika können die Diversität unserer Darmmikrobiota stark herabsetzen. Doch auch viele weitere Medikamente wirken sich antibakteriell auf unsere Darmbewohner aus. Bestimmte Bakterienspezies sind besonders sensitiv, wie kürzlich im Fachjournal Nature publiziert wurde.

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  • Newsletter 1-2018
    • Können Probiotika Karies entgegenwirken?

      Probiotika verbessern die mikrobielle Zusammensetzung des Mundraums und könnten so einen sicheren und effektiven Ansatz darstellen, Karies bei Kindern zu kontrollieren. Eine Pilotstudie untersuchte den Effekt verschiedener Lactobacillen auf klinisch isolierte Karies-Bakterien und dentale Biofilmbildung in vitro.

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    • Salz verändert unser Darmmikrobiom

      Ein hoher Salzkonsum kann zu Herz-Kreislauferkrankungen wie Bluthochdruck führen. Salz wirkt sich aber auch auf unser Darmmikrobiom aus, wie Berliner Wissenschaftler kürzlich im Fachjournal Nature publizierten. Besonders Lactobacillen scheinen salzempfindlich zu sein.

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    • Lactobacillen bei Candida albicans – mögliche Mechanismen

      Candida albicans ist für nahezu 80% aller humanen Pilzinfektionen verantwortlich. Wissenschaftler aus Tübingen zeigten, dass C. albicans Infektionen durch Lactobacillen vermindert werden und untersuchten die zugrundeliegenden molekularen Mechanismen im in vitro Modell.

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  • Newsletter 5-2017
    • Lactobacillus casei Shirota reduziert bakterielle Translokation bei Diabetes

      Veränderungen der Darmmikrobiota stehen im Verdacht, über eine durchlässig gewordene Darmbarriere Entzündungsprozesse im Körper voranzutreiben und so die Entwicklung von Insulinresistenz und Typ-2 Diabetes zu fördern. Japanische Wissenschaftler zeigten nach einer Intervention mit Lactobacillus casei Shirota reduzierte Bakterienzahlen im Blut von Diabetespatienten.

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    • Darmmikrobiota bei Reizdarmpatienten verändert

      Die Darmmikrobiota spielt eine wichtige Rolle bei der Pathophysiologie des Reizdarms. Zur Analyse dieser mikrobiellen Gemeinschaft gibt es verschiedene Methoden. Sämtliche Daten, die mittels Real-time PCR in klinischen Reizdarmstudien gewonnen wurden, wertete nun eine Metaanalyse aus.

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    • Können Probiotika Impfungen unterstützen?

      Die individuelle Immunantwort nach einer Impfung kann stark variieren. Über immunmodulierende Eigenschaften könnten Probiotika dabei helfen, eine anhaltende Impfantwort zu erzielen. Ein systematischer Review des Fachjournals Vaccine bewertet probiotische Anwendungen zur Verbesserung der Impfeffektivität.

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  • Newsletter 4-2017
    • Lactobacillus casei Shirota bei Arthrose

      Die Arthrose zählt zu den häufigsten Gelenkerkrankungen mit progressivem Verlust des Gelenkknorpels. Welche Entzündungsprozesse in der Pathogenese eine wichtige Rolle spielen, wird derzeit diskutiert. Eine neue Studie untersuchte daher, wie Probiotika Entzündungswerte und den Verlauf einer Kniearthrose beeinflussen können.

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    • Übergewicht mit Gehirnentzündungen und Darmbakterien assoziiert

      Das Problem Übergewicht nimmt in unserer Gesellschaft stetig zu. Deutsche Wissenschaftler fanden jetzt Zusammenhänge zwischen hohem Körpergewicht und entzündlichen Veränderungen im Appetit- und Sättigungszentrum des Gehirns.

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    • Verbesserung von  Fettleber-Werten durch Synbiotika

      Die üblichen Therapiestrategien der Fettleber bieten bei Normalgewichtigen bisher keine effektive Option. Ein Voranschreiten der Erkrankung hat irreversible Leberschädigungen zur Folge. Im British Journal of Nutrition berichten Forscher von Verbesserungen durch die zusätzliche Gabe von Synbiotika.

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  • Newsletter 3-2017
    • Du bist was Du isst – Wie unsere Ernährung die Darmmikrobiota bestimmt

      Je nachdem welche Darmbakterien wir durch die Wahl unserer Nahrung anreichern, können deren Metabolite unseren Darm schützen oder intestinale Probleme hervorrufen. Ein italienischer Review diskutiert den Einfluss verschiedener Ernährungsweisen auf die Mikrobiota, wobei Ballaststoffe eine zentrale Rolle spielen.

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    • Hilft Lactobacillus casei Shirota bei Schlafstörungen?

      Im Darm lebende Mikroorganismen beeinflussen über die Darm-Hirn-Achse unsere Reaktion auf Stress. Eine Placebo-kontrollierte Studie aus Japan zeigte, wie sich probiotische Bakterien in Stressphasen positiv auf die Schlafqualität auswirken können.

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    • Probiotika bei Älteren mit Obstipation: Ein Studienüberblick

      Funktionelle Obstipation nimmt im Alter zu, in Pflegeheimen sind fast die Hälfte aller Bewohner betroffen. Anhand eines systematischen Übersichtsartikels wurde die Effizienz von Probiotika bei Verstopfung speziell bei älteren Menschen nach aktueller Studienlage bewertet.

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  • Newsletter 2-2017
    • Erkältungsviren verändern das Mikrobiom der Nasenschleimhaut bei Kindern

      Atemwegsinfekte bei Kleinkindern werden vor allem durch Rhinoviren und das respiratorische Synzytial-Virus verursacht. Inwieweit sich die bakterielle Zusammensetzung der Nasen-Rachenschleimhaut von Kleinkindern im Zuge dieser viralen Atemwegsinfektionen verändert, untersuchte nun eine amerikanische Studie.

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    • Lactobacillen lindern Aspirin-bedingte Verletzungen der Magen-Darmschleimhaut

      Neben seiner schmerzstillenden Eigenschaft wird Aspirin oft als Blutverdünner zur Prävention von Herzinfarkten oder Schlaganfällen verwendet. Eine langfristige Einnahme führt häufig zu Verletzungen der Magen-Darmschleimhaut als unerwünschte Nebenwirkung. Probiotika können hier laut einer klinischen Studie aus Japan Verletzungen reduzieren.

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    • Probiotika verringern Clostridium difficile Infektionen bei Krankenhauspatienten

      Clostridium difficile ist ein gefürchteter nosokomiale Erreger und kann in Folge einer Antibiotika-Therapie lebensbedrohliche Durchfallerkrankungen hervorrufen. In Gastroenterology ist ein systematischer Review mit Meta-Analyse erschienen, der den Einsatz von Probiotika bei Antibiotika-behandelten Krankenhauspatienten im Hinblick auf eine Clostridum difficile Infektion bewertet.

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  • Newsletter 1-2017
    • Probiotika verbessern die Eradikationsrate von Helicobacter pylori

      Eine Helicobacter pylori Infektion ist eine der häufigsten Infektionskrankheiten weltweit. Nebenwirkungen der Eradikationstherapie sowie Resistenzen verringern den Therapieerfolg. Eine aktuelle Metaanalyse bewertet eine begleitende Probiotika-Anwendung in Bezug auf Antibiotika-assoziierte Nebenwirkungen und verbesserter Compliance in der H. pylori Eradikation.

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    • Zytokinprofil der Muttermilch wird durch Probiotika beeinflusst

      Muttermilch dient nicht nur der Ernährung des Neugeborenen, sie überträgt auch Immunzellen und schützt das Kind so vor Infektionen. Italienische Forscher beobachteten, dass Probiotika das Immunprofil der Muttermilch verändern und  dies auch die Darmgesundheit beeinflusst.

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    • Lactobacillus casei Shirota moduliert Immunparameter bei gesunden Probanden

      Der Gastrointestinaltrakt ist eine beliebte Eintrittspforte für Krankheitserreger. Unser Immunsystem muss einen effizienten Infektionsschutz bereitstellen, der auch von Darmbakterien mitbestimmt wird. Eine Studie aus Großbritannien untersuchte den Einfluss von Lactobacillus casei Shirota auf den Immunstatus von gesunden Probanden.

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    • Diagnose und Therapie des Reizdarmsyndroms

      Ein aktueller Übersichtsartikel erläutert die Definition des Reizdarmsyndroms und beschreibt die klinische Manifestation sowie zu empfehlende Maßnahmen bei diesem Krankheitsbild. Deutsche Leilinien und evidenzbasierte Studien bilden die Grundlage für diese Zusammenfassung. Der deutschsprachige Artikel gilt auch als zertifizierte Fortbildung (CME-Ausgabe 6/2016) und kann hier bei Springer Medizin heruntergeladen werden.

    • Sonderdruck zum Bestellen

      In dieser Newsletter-Ausgabe haben wir die wichtigsten Ergebnisse der Studie „Lactobacillus casei Shirota moduliert Immunparameter bei gesunden Probanden“ zusammengefasst. Möchten Sie die vollständige Originalarbeit lesen? Dann schreiben Sie uns unter wissenschaft@yakult.de, um einen kostenlosen Sonderdruck per Post zu erhalten.

    • Neurogastroenterologie in Berlin

      Die Themen Reizdarmsyndrom, Mikrobiom, enterales Nervensystem und gastrointestinale Motilitätsstörungen stehen am 10. – 12. März 2017 im Mittelpunkt. Dann veranstaltet die Deutsche Gesellschaft für Neurogastroenterologie und Motilität ihre Jahrestagung in Berlin. Ärzte und Wissenschaftler stellen dort neue Ergebnisse sowohl aus der Grundlagenforschung als auch aus klinischen Studien vor und diskutieren neue Therapieansätze.

      Die Möglichkeit zur Anmeldung für die Tagung sowie weitere Informationen finden Sie unter www.neurogastro.de .

  • Newsletter 6-2016
    • Veränderungen der Mikrobiota bei depressiven Erkrankungen

      Bei der Pathogenese von neuropsychiatrischen Erkrankungen wie Depressionen kann auch die Darmmikrobiota eine Rolle spielen. Japanische Wissenschaftler wiesen auf eine reduzierte Anzahl von Bifidobakterien und Lactobacillen im Darm bei Patienten mit Depressionen hin.

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    • Reizdarm und Depressionen: Zusammenhänge über die Mikrobiota?

      Eine veränderte Darmmikrobiota ist sowohl mit dem Reizdarmsyndrom als auch mit Depressionen assoziiert. Welche Zusammenhänge hier bestehen, ist dennoch unklar. Vergleichende Stuhlanalysen von Patienten mit einer oder beiden Erkrankungen liefern erste Hinweise.

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    • Einsatz von Probiotika bei Depressionen

      Entzündungsprozesse im Körper strapazieren nicht nur den gesamten Stoffwechsel, sie wirken sich auch auf chemische Vorgänge im Gehirn aus. Ob die entzündungshemmende Wirkung von Probiotika neben metabolischen Werten auch den Zustand einer Depression verbessern kann, untersuchte eine Iranische Studie.

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    • Revolution Mikrobiomforschung

      3sat widmete einen Abend der Mikrobiomforschung – mit einer Dokumentation „Neues aus dem Reich der Mitte“ über die Bedeutung des Darms und seiner Bewohner und einer Diskussionsrunde „scobel – Das rätselhafte Leben in uns – Revolution Mikrobiomforschung“. Gert Scobel diskutierte mit seinen Gäste Giulia Enders, Prof. Paul Enck, Prof. Michael Blaut revolutionäre Erkenntnisse und wichtige Fragen zum Mikrobiom. Anzusehen in der Mediathek unter www.3sat.de

    • Yakult Central Institute

      Dieses Jahr wurde das 1955 gegründete Yakult Forschungsinstitut in Tokio erweitert und feierlich eingeweiht. Heute arbeiten hier ca. 300 Wissenschaftler und Angestellte in 5 Bereichen: Verwaltung, Grundlagenforschung, Lebensmittelforschung, Pharmazeutische und kosmetische Forschung sowie Qualitäts- und technische Entwicklung. Schauen Sie sich das Video hierzu an www.youtube.com

    • Nature Insight: Intestinal microbiota in health and disease

      Renommierte internationale Wissenschaftler haben verschiedene Übersichtartikel für die Nature Sonderausgabe Intestinal microbiota in health and disease verfasst. Sie beleuchten den neusten Forschungstand zur Mikrobiota im Zusammenhang mit Ernährung, Stoffwechsel, Immunsystem und Erkrankungen. Auch der Einfluss der Mikrobiota auf die prä- und postnatale Entwicklung wird diskutiert. Alle sechs englischsprachigen Beiträge können Sie herunterladen unter www.nature.com .

      Ein persönliches Exemplar dieser Sonderausgabe können Sie kostenfrei unter wissenschaft@yakult.de bei uns bestellen. Bitte geben Sie hierfür Ihre Postadresse an.

  • Newsletter 5-2016
    • Verdauungsprobleme bei Parkinson-Patienten: Hilfe durch Prä- und Probiotika

      Ein Mangel des Neurotransmitters Dopamin beeinträchtigt die Muskelkontrolle von Parkinson-Patienten und beeinflusst auch die Darmmotorik: Fast 90% aller Betroffenen leiden an Verstopfung. Eine aktuelle Studie zeigte eine Verbesserung der Stuhlfrequenz und –konsistenz durch Prä- und Probiotika bei Parkinson-Patienten.

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    • Lactobacillus casei Shirota reduziert Acrylamidgehalt

      In Nahrungsmitteln vorkommendes Acrylamid wird als potentiell krebserregend eingestuft. Vor allem Pommes Frites und Kartoffelchips weisen je nach Zubereitung erhöhte Werte von Acrylamid auf. Inwieweit Lactobacillen den Acrylamidgehalt in der Nahrung reduzieren können, untersuchte eine Studie anhand einer Simulation im Verdauungsmodell.

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    • Lactobacillen beeinflussen die Virulenzfaktoren von Candida albicans

      Spezielle Virulenzfaktoren ermöglichen es dem Hefepilz Candida albicans, sich auf menschlichen Schleimhäuten auszubreiten oder sogar in tiefere Gewebe und Organe vorzudringen. Lactobacillen können die Virulenzfaktoren von C. albicans beeinflussen, was eine Zellkulturstudie genauer untersuchte.

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    • Focus Gesundheit: Gesunder Bauch!

      Aktuell ist das Sonderheft Focus Gesundheit zu den Themen um Magen, Darm und Leber erschienen. Experten erläutern beispielsweise wie Darmbakterien unser Gehirn beeinflussen, welche Ernährung für einen gesunden Darm sinnvoll ist oder welche neue Therapieansätze für CED-Patienten erforscht werden. Außerdem sind viele praktische Tipps für Patienten mit Reizdarmsyndrom, Sodbrennen, Unverträglichkeiten u.ä. enthalten. Das Sonderheft können Sie über den Webshop von focus.de beziehen.

    • Mikrobiota, Ernährung & Gesundheit

      Aktuelle Forschungsergebnisse zu Probiotika und Mikrobiota werden am 18. und 19. November 2016 in Stuttgart präsentiert. Im Schloss Hohenheim tagt die Deutsche Gesellschaft für Mukosale Immunologie und Mikrobiom DGMIM e.V. mit einem vielfältigen wissenschaftlichen Programm. Details unter www.dgmim.de.

    • Reizdarmsyndrom in Fachzeitschrift Nature

      Das Reizdarmsyndrom ist eines der häufigsten gastrointestinalen Probleme. Trotzdem gibt es immer noch viele Missverständnisse und offene Fragen rund um diese Erkrankung. Die renommierte internationale Fachzeitschrift Nature widmet in diesem Jahr dem Thema Reizdarm eine Sonderausgabe.

      Experten fassen den Wissenstand zu Diagnostik und Therapie zusammen. Die wichtigsten Fragen für Fachkräfte und Patienten zu Ernährung und Rolle der Mikrobiota werden beantwortet und neue Perspektiven aufgezeigt. Alle Beiträge (englischsprachig) der Sonderausgabe Reizdarm können Sie kostenlos als Pdf unter www.nature.com herunterladen.

  • Newsletter 4-2016
    • Ist die Darmmikrobiota bei Multipler Sklerose deutlich verändert?

      Die Darmmikrobiota könnte ein Faktor bei der Pathogenese der Multiplen Sklerose in genetisch vorbelasteten Individuen sein. Wissenschaftler der Mayo Clinic entdeckten jetzt nicht nur Unterschiede im Mikrobiom zwischen MS-Patienten und Gesunden, sondern auch zwischen der aktiven und der remittierenden Phase der Erkrankung.

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    • Intestinale Transitzeit und Probiotika: Eine Meta-Analyse

      Die Passagezeit der Nahrung durch den gesamten Verdauungstrakt ist bei chronischer Verstopfung oder anderen Störungen der Verdauungsaktivität oft stark herabgesetzt. Eine Meta-Analyse im World Journal of Gastroenterology zeigte einen Effekt von Probiotika auf die intestinale Transitzeit bei Obstipation.

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    • Lactobacillen können dem negativen Einfluss von Antibiotika auf das Mikrobiom entgegenwirken

      Eine Antibiotika-Therapie kann die mikrobielle Zusammensetzung im Darm stark verändern. Vor allem während der Reifung der Mikrobiota im Kindesalter stellt dies eine Komplikation dar. Eine finnische Studie untersuchte die Wirkung einer probiotischen Langzeitgabe auf die kindliche Mikrobiota nach Antibiotika-Therapie.

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    • Antibiotika-assoziierte Diarrhö

      Probiotika sind eine Möglichkeit, das Auftreten von Komplikationen nach Antibiotikagabe zu reduzieren. Die Wissenschaftsabteilung hat eine neue Fachinformation hierzu erarbeitet. Sie fasst aktuelle Empfehlungen einer Expertengruppe zur Verwendung von Probiotika zusammen sowie eine Meta-Analyse der Studienlage. Eine klinische Studie, in der Lactobacillus casei Shirota das Risiko für Antibiotika-assoziierte Diarrhöen senkt und Clostridium difficile Infektionen reduziert, wird erläutert. Bestellen Sie ein kostenloses Exemplar unter wissenschaft@yakult.de und Angabe Ihrer Postadresse.

    • Unsere persönliche Mikroben-Wolke

      Mikroorganismen auf der Haut und im Darm sind uns bekannt. Aber war Ihnen klar, dass wir pro Stunde bis zu 106 biologische Partikel – darunter Teile unserer Mikrobiota – wie in einer Wolke um uns herum freisetzen? Die Bakterienwolken einzelner Personen unterscheiden sich deutlich voneinander. Jeder hinterlässt individuelle mikrobielle Spuren in der Umgebung. Lesen Sie mehr unter www.peerj.com .

    • Aachener Diätetik Fortbildung

      „Alt werden – gesund bleiben“ ist das zentrale Thema am 16. bis 18. September 2016 in Aachen. Der Verband für Ernährung und Diätetik veranstaltet zum 24. Mal diese große deutschlandweite Fortbildungsveranstaltung. Auch die Themen Mikrobiota und Probiotika sind präsent – beispielsweise mit dem Vorträgen „Darmmikrobiota, Probiotika und Stress-Resilienz“ durch Dr. Maike Groeneveld (Praxis für Ernährungsberatung Bonn) und „Allergien und Mikrobiom. Handlungsoptionen mit Mikronährstoffen und Probiotika“ durch Dr. Sabine Poschwatta-Rupp (Praxis für Ernährungsberatung Gießen).

      Eine Anmeldung ist vorab unter info@vfed.de oder spontan vor Ort möglich. Besuchen Sie auch den Infostand der Yakult-Wissenschaftsabteilung bei der Aachener Diätetik Fortbildung!!

  • Newsletter 3-2016
    • Probiotikaeinsatz bei Zöliakie

      Die genetische Veranlagung ist Voraussetzung, nicht aber alleinige Ursache für eine Unverträglichkeit gegenüber Gluten. Eine Beteiligung der Darmbakterien könnte bei der Pathogenese von Zöliakie eine Rolle spielen. Slowenische Forscher untersuchten, ob Probiotika während einer glutenfreien Diät Entzündungsmarker senken können.

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    • Medikamente, Transitzeit und Schokolade beeinflussen Mikrobiom

      The Flemish Gut Flora Project beinhaltet eine der größten aktuellen Bevölkerungsstudien, um die Variation des Darmmikrobioms bei gesunden Individuen zu analysieren. Belgische Wissenschaftler identifizierten 69 Lifestyle-Faktoren, die Zusammensetzung und Diversität der Mikrobiota beeinflussen.

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    • Unterstützung der Mundhygiene durch Probiotika

      Bei mangelnder Mundhygiene bilden Bakterien im Mundraum vermehrt Säuren, die nicht nur die Zähne, sondern auch das Zahnfleisch angreifen. Ob Probiotika diese bakterielle Besiedlung verringern können, um Karies und Zahnfleischerkrankungen abzuwenden, analysierte ein systematischer Review aus Deutschland

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    • Leaky Gut – Was ist dran?

      Wie muss man sich den „löchrigen Darm“ vorstellen? Welche Faktoren bestimmen die Permeabilität des Darms? Wie diagnostiziert man eine Störung der Tight Junctions? All diese Fragen beantwortet Dr. Miriam Stengel in einem Interview. Stengel ist Vorsitzende von MAGDA – dem Patientenforum für MAGen-DArm-Störungen und Ärztin an der Klinik für Innere Medizin am Martin-Luther-Krankenhaus in Berlin. Das Krankheitsbild „Leaky Gut-Syndrom“ wird heftig diskutiert. Aus Stengels Sicht ist es kein Syndrom sondern ein Zustand des Magendarmtrakts und kann als Begleiterscheinung bei verschiedenen Autoimmunerkrankungen, wie z.B. Zöliakie, Typ-1-Diabetes oder Rheumatoider Arthritis auftreten. www.magendarm-forum.de

    • Darmmikrobiota Spezial

      Die renommierte Fachzeitschrift „Science“ ist aktuell mit einem Sonderteil zur Darmmikrobiota erschienen. Sämtliche Artikel diskutieren die Frage, welche Faktoren zu einer gesunden Mikrobiota beitragen und wie man diese beeinflussen kann. Vor allem den Problemen durch modernen Antibiotikaeinsatz wird besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Aktuelle Daten aus der Forschung und Zukunftsperspektiven werden in Übersichtsartikeln von internationalen Wissenschaftlern beschrieben. Werfen Sie auch einen Blick auf die Titelbild-Karikatur microbiota at work unter www.sciencemag.org

    • Reizdarm.one

      Mit www.reizdarm.one startet ein neues Informationsportal rund um das Reizdarm-Syndrom. Die Seite wurde von unabhängigen Ärzten ins Leben gerufen, die alle Beiträge wissenschaftlich prüfen und kostenfrei zur Verfügung stellen. Wissenswertes zu Ursachen, Symptomen und Behandlung des Reizdarmsyndroms ist dort strukturiert zusammengestellt. Außerdem enthält das Portal praktische Tipps für Ernährung sowie low-FODMAP Rezepte. In Zukunft wird auch eine dazugehörige Reizdarm-App Patienten täglich mit einem ganzheitlichen Ansatz aus Ernährung, Bewegung und Entspannung begleiten.